Geschichte

Die römische Quelle von Kärnten

Blühender Ferienort und Kurort im 19.  Jahrhundert

Bereits in der Römerzeit befand sich hier eine Station an der Römerstraße Celeia – Virunum. Aufgrund der Funde römischer Überreste wurden der Ort und die Quelle 1877 in Rimski Vrelec (Römische Quelle) umbenannt.

Die Römerquelle entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem bekannten Erholungs- und Kurort namens Kärtner Römer Quelle.

Der erste Ferienort wurde 1877 vom damaligen Besitzer Steinhäubl erbaut.

Zur Bekanntheit des Ferienorts trug auch eine gute Werbung bei. Mit Prospekten in französischer, italienischer und deutscher Sprache an Bahnhöfen wurden Gäste aus nah und fern erfolgreich angelockt.

In dem damaligen Kurort wurden zur Behandlung kalte und warme Bäder verwendet. Den Besuchern standen zehn Kabinen mit Holz- und Eisenwannen zur Verfügung, die sich in einem Gebäude über der Quelle befanden. Eine Besonderheit des damaligen Kurortes war das natürliche Bachbad im Zimmer, durch das Bachwasser floss. Der Kurort umfasste unter anderem auch eine Kegelbahn, einen Kaninchenstall, einen Taubenschlag und einen Teich, da großer Wert auf eine gesunde Ernährung der Gäste gelegt wurde.