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Wunderwasser

Wunderwasser

Rimski Vrelec ist ein natürliches Mineralwasser, das besonders reich an Eisen ist. Es entspringt im Tal Kotelj auf einer Höhe von 510 Metern, direkt am Fuße des Uršlja Berg.

Wohltuend und auch heilend?

Bereits im 15. Jahrhundert kannten die Einheimischen die wohltuenden und heilenden Wirkungen des „sauren Wassers“. Die damalige Quelle war lediglich eine mit Steinen ausgekleidete Höhle, sodass man sich zum Wasserholen hinknien und damit dem Wasser Respekt erweisen musste.

Im 19. Jahrhundert war sie international anerkannt und als „Kärntner Römische Quelle“ bekannt. Das Gesundheitsministerium hat 1972 das Mineralwasser aus der Römischen Quelle und Kotelj als natürliches Heilmittel definiert und unter den gesetzlich festgelegten Bedingungen für medizinische Zwecke zugelassen. Es wurde insbesondere zur Behandlung empfohlen für:

Das beste Tafelwasser

Das Wasser, das der Kaiser selbst trinken sollte

Das Mineralwasser aus der Römischen Quelle galt im 19. Jahrhundert als das beste Tafelwasser in den Restaurants von Graz und Wien und wurde sogar in den Wiener Apotheken verkauft. Es wurde in alle größeren Städte Österreich-Ungarns und nach England exportiert. Es wurde von Hand in Flaschen abgefüllt, dessen Erkennungszeichen war eine Edelweißblüte. Sogar Kaiser Franz Joseph soll dieses Wasser getrunken haben.

Die Einheimischen tranken es direkt an der Quelle und trugen es nach Hause. Später holten auch die Kinder der Eisenhüttenarbeiter aus nah und fern Wasser.

Wir bewahren das kulturelle Erbe Kärntens

Wasserressourcen – unser Reichtum

Wir sind uns bewusst, dass wir mit dem Projekt zur Wiederbelebung des Tourismuskomplexes Rimski Vrelec auch Träger und Bewahrer unseres natürlichen und kulturellen Erbes in Kärntensind. Wir möchten, dass auch die nachfolgenden Generationen wissen, was in den vergangenen Jahren in dieser Region geschehen ist und wie die Menschen vor Ort seit Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten dieses „saure Wasser” wegen seiner wohltuenden Wirkung trinken. Und vor allem möchten wir, dass wir diesen wertvollen Wasserjuwel bewahren können.

KaraWAT

Grenzüberschreitendes Projekt KaraWAT

In den Jahren 2021 und 2022 waren wir an dem internationalen Projekt KaraWAT – Strategie für die nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserressourcen im UNESCO Global Geopark Karavanke beteiligt.

Im Rahmen des Projekts hat das Geologische Institut Sloweniens Feldmessungen der Eigenschaften des Mineralwassers in Kotlje durchgeführt, dessen Zusammensetzung untersucht und den Zustand der bestehenden Bohrlöcher überprüft.